Pfarren Staatz und Wultendorf

Vorbereitungen für ein Begräbnis

Melden Sie sich bitte bei der Bestattung Öfferl. Sie wird Sie gut informieren und beraten.

Bestattung Öfferl
Marktgemeinde Staatz
Neudorfer Straße 7
2134 Staatz-Kautendorf

0664/158 26 24 (24 Stunden)

Hilfen in der Trauer:
Downloads:

Buchtipps

Kinder trauern anders

 Zur Bestattung bringen Sie bitte folgende Dokumente mit.

  • Geburtsurkunde des/der Verstorbenen
  • Staatsbürgerschaftsnachweis des/der Verstorbenen
  • Heiratsurkunde des/der Verstorbenen
  • Meldezettel des/der Verstorbenen
  • Totenschaubefund vom Arzt

Außerdem bringen Sie bitte noch entsprechende Kleidung des/der Verstorbenen mit.

Bei einem Sterbefall im Krankenhaus ist es in verschiedenen Formen möglich Ihnen behilflich zu sein. Rufen Sie bei der Bestattung an, dort wird Ihnen gerne weitergeholfen.

 

Wichtig ist uns, im Vorfeld des Begräbnisses mit den Angehörigen in Kontakt zu kommen um das Begräbnis gut vorzubereiten.

Über das Sterben und den Umgangmit dem Tod zu sprechen ist ungewohnt aber wichtig, ist es doch ein Bereich unseres Lebens der nicht ausbleibt.

 Mögliche Fürbitten für ein Begräbnis (Download als PDF)

Mögliche Bibelstellen für ein Begräbnis (Download als PDF)

Hinweise für die Beerdigung eines aus der Kirche Ausgetretenen (Download als PDF)


Buchtipps:

Barbara, JUEN; Manuela WERTH: Dann geh´ich zu Mama ins Bett. Arbeitsbuch zum Thema Tod und Suizid.  2008 Berenkamp.

 Barbara Juen und Manuela Werth sind Mitgleider des Krisenenterventionsteams an der Unversität Innsbruck und bieten psychologische Hilfeleistung für Angehörige und Opfer nach traumatischen Ereignissen. Oft sind auch Kinder involviert, und so entstand die Idee zu diesem Buch aus dem Bedürfnis heraus, geeignete Unterlagen für die Arbeit mit Kinder nach Suiziderlebnissen zur Verfügung zu haben. Es ist wichtig, dass Kinder lenen, was gegen "schlechte" Gefühle getan werden kann und an wen sie sich wenden können. Das Buch richtet sich an Eltern, an Psychologen, Lehrer, Kindergärtnerinnen, Seelsorger, an alle die sich mit diesem Thama aufgrund eines aktuellen Ereignissen oder auch nur aus Interess auseinandersetzen müssen oder wollen.

 Susan, VARLEY: Leb wohl, lieber Dachs. 2000 Betz-Wien.

Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte. Den Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, den Fuchs Krawattenknoten schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als Dachs noch lebte. Und mit dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die Erinnerung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.

PAUL, Chris: Warum hast du uns das angetan. 2006 Gütersloher Verlagshaus.

Schwierigkeiten und Chancen des Trauerns nach einem Suizid. Hilfestellungen für den Weg in ein »Leben danach«. Ein Ratgeber für Hinterbliebene von Suizid-Opfern.

Warum hast du uns das angetan? Dieses meistgelesene Buch über Trauer nach Suizid umfasst Kapitel über Trauer bei Kindern und Jugendlichen, Schuldgefühle und Traumatisierung. Trauernde und Trauerbegleiter finden hier alle nötigen Informationen, einfühlsam und lebensnah aufbereitet. Konkrete Übungen helfen bei der Bewältigung, Abschnitte für Angehörige und Helfer geben Hinweise auf sinnvolle Unterstützungsangebote. Der unprätentiöse und sachliche, aber nicht nüchterne Ton des Buches ist eine Wohltat. Die sparsamen persönlichen Bemerkungen der Autorin und knappen, aber treffenden Zitate aus Beratungsgesprächen vermitteln Einfühlsamkeit und Kompetenz. Ich bin sicher, dass dieses Buch für jeden Betroffenen Wege zum Weiterleben aufzeigt. Psychologische Umschau

 

 LOTHROP, Hannah: Gute Hoffnung-jähes Ende. 2001 Kösel.

Dieses Buch begleitet Eltern einfühlsam auf ihrem Weg durch die Trauer. Betroffene erfahren durch die persönlichen Aussagen anderer, dass sie mit ihren Gefühlen und Reaktionen nicht allein sind, aber auch, dass die Zeit des unsagbaren Schmerzes und der Untröstlichkeit zu überwinden ist. Hannah Lothrop steht nicht nur bei Verlusten durch Tod eines Babys in der Schwangerschaft, um die Geburt und in der frühen Lebenszeit bei, sondern spricht auch tabuisierte Verluste an (z.B. Schwangerschaftsabbruch, Adoptionsfreigabe) oder die ganz besondere Situation allein stehender trauernder Mütter oder Eltern, die erfahren, dass ihr Kind sterben wird. Sie führt Betroffene durch den Trauerprozess und bietet für jeden Schritt konkrete Hilfen zur Heilung von Körper, Geist und Seele an (Körper- und Atemübungen, Meditationen, Visualisierungen, Anleitung zum Umgang mit Gefühlen, kreative Methoden wie Malen, Schreiben u.v.a.). Anhand gezielter Fragen hilft sie, zu eigenen Antworten zu finden. Somit könne n die gemachten Erfahrungen im Sinne eigener Werte durchlebt werden - der Grundstein dafür, dass Trauernde an diesen Erfahrungen nicht zerbrechen, sondern wieder zu Hoffnung und neuem Lebensmut finden. Darüber hinaus zeigt dieses einzigartige Buch allen, die trauernde Eltern begleiten (Familienangehörige, Freunde, Fachleute), wie sie mit der eigenen Hilflosigkeit angesichts des Todes umgehen und Betroffenen beistehen können

 

Bode, Sabine: Der Trauer eine Heimat geben. 1998 Lübbe.

In diesem Buch kommen Menschen zu Wort, die sich offen zu ihrer Trauer bekannt haben und sich nicht scheuten, der Umwelt ihre schmerzlichen Gefühle zuzumuten. Mit der Unterstützung eines Bestatters, der als ausgebildeter Trauerbegleiter um den Wert der gelebten Gefühle weiß, haben sie sich auf ganz persönliche Weise sehr bewußt von ihren Toten verabschiedet. Sie haben sich gegen die überkommenen Rituale einer gefühlsarmen Begräbniskultur entschieden, um ihren eigenen Bedürfnissen zu folgen, haben das letzte Zusammensein mit ihren Verstorbenen in eigener Regie gestaltet und gelebt.
Entstanden ist ein sehr bewegendes Buch, das mit seier Fülle von Überlegungen und konkreten Anregungen dazu ermutigt, der verbreiteten Ohnmacht und Floskelhaftigkeit angesichts des Todes ein Ende zu setzen und allen Trauernden wieder die Geborgenheit einer Gemeinschaft zu schenken.

ENNULAT, Gertrude: Kinder in ihrer Trauer begleiten.

 

CANACAKIS, Jorgos: Ich sehe deine Tränen. 1996-2009 Kreuz Verlag.


Dieses Buch des griechischen Psychologen und Therapeuten Jorgos Canacakis basiert auf seinen langjährigen, auch persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Trauer sowie auf umfangreichen wissenschaftlichen Forschungen. In leicht verständlicher Sprache stellt er dar, dass Trauer eine notwendige Reaktion ist, die zum Leben dazugehört. Sie ist durch Zeit und Vergessen nicht »heilbar«, sondern ein tiefes Gefühl mit enormer Energie, das kreativ für einen neuen Lebensbeginn eingesetztwerden kann.

 

 

DAVIDS, Barbara; MÜNZER Gabriele: Eines Morgens war alles anders. 2000 Lambertus-Verlag.

Kinder, die vom Verlust durch den Tod eines geliebten Menschen betroffen sind, reagieren oft mit Wut oder totalem Rückzug. Ihr Verhalten macht Empathie von anderen Kindern und Erwachsenen sehr schwer, die Gefahr einer Barriere des erstarrten Schweigens ist sehr groß. Betroffene Kinder, die dieses Buch zusammen mit Erwachsenen anschauen durften, reagierten erstaunlich. Sie konnten sich plötzlich mitteilen, mit dem Fluss der Dinge gehen, anstatt sich trotzig dagegen zu stemmen. Es gibt immer noch wenig Hilfe für Eltern und Kinder, die zur gleichen Zeit Abschied nehmen müssen von einem geliebten Verstorbenen.Eines Morgens war alles ganz anders

Dieses Buch spricht in einfachen, kurzen Sätzen über das Erstarren des Erwachsenen, der glaubt, in jedem Moment tapfer und stark sein zu müssen, und die dadurch entstehende Einsamkeit des Kindes, die Unsicherheit der nicht direkt betroffenen "Bezugspersonen", und die Erlösung, die durch eine echte Begegnung stattfindet.

BARTH, Friedrich Karl: Himbeermarmelade. 2003 Hammer.

Zu jedem Geburtstag schickt Rici dem Großonkel seine Lieblingsspeise: selbst gemachte Himbeermarmelade. Eines Tages kommt Ricis Päckchen ungeöffnet zurück. Onkel Georg ist gestorben. Für Rici ist das die erste Begegnung mit dem Tod. Rici lernt, dass Traurig sein wichtig und gut ist und dass von jedem, dem man nahe war, etwas bleibt. Das Bilderbuch ist ernsthaft und humorvoll wie das Leben selbst, zu dem auch das Sterben gehört.

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